Brieftauben sind Schwarmvögel und halten sich meist in der Nähe des heimischen Taubenschlags auf.
Dennoch kann es vorkommen, dass sich vereinzelte Tiere verirren.
Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Einerseits kann es ein Angriff eines Greifvogels
sein, der die Brieftauben panikartig in die Flucht verschlägt. Andererseits können es unvorhersehbare
Wetterbedingungen sein, welche die Brieftauben auf Preisflügen vom Kurs abbringen oder zu einer
Zwangspause veranlassen.
Insbesondere Jungtauben, die sich noch in der Gewöhnungsphase befinden – also die Umgebung des
heimatlichen Taubenschlages erst kennen lernen müssen – können sehr empfindlich auf solcherlei
Störungen reagieren.
Durch das Wissen um die Gefahren schaffen die Brieftaubenzüchter alle menschlich denkbaren
Voraussetzungen dafür, dass ihre Tiere problemlos nach Hause finden. Ein entsprechend sensibler
Umgang mit den Tieren und ein entsprechendes Regelwerk im Brieftaubensport sollen die Risiken
auf ein Minimum reduzieren.
Wenn eine einzelne Brieftaube auf einem fremden Dach sitzt, könnte sie sich
gerade auf dem Heimflug befinden. Bei größeren Entfernungen im Rahmen eines
Preisfluges machen Brieftauben gerne mal eine Pause oder orientieren sich neu.
Meist ziehen sie nach einiger Zeit weiter. Manche lassen sich auch gerne
Versorgen.
Sollte die Taube aber verletzt sein, nicht weiter fliegen können oder aus einem
anderen Grund bei Ihnen Halt machen, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.
Im Folgenden ist beschrieben, wie Sie helfen können. Informationen gibt es auch
beim telefonischen Zugeflogenendienst des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter
unter: 0201/8722425.
Ein Merkblatt für den richtigen Umgang mit aufgefundenen Brieftauben können Sie
hier downloaden.
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